Pflegestellen- Informationen

 

Pflegestellen leisten einen wertvollen Beitrag zum Auslandstierschutz. Pflegestellen ermöglichen einem Hund den Start in ein besseres Leben!!!


 

Aufgaben einer Pflegestelle:

Sie geben einem Hund ein vorübergehendes Zuhause für einen unbestimmten Zeitraum.

Pflegestellen sollten über Hundeerfahrung verfügen, denn durch ihre Beobachtungen können Charakter, "Macken" und Vorlieben des Hundes eingeschätzt und so das richtige Zuhause für ihren Pflegehund gefunden werden.

Es wäre hilfreich, wenn bei der jeweiligen Suche des neuen „Herrchens“ mitgeholfen wird, z.B.: durch Aushänge an sogenannten "schwarzen Brettern", Anzeigen in Zeitungen, Online-Anzeigen, etc. Ist ein möglicher Interessent gefunden, kommt er nach vorheriger Terminabsprache zu Ihnen nach Hause, um den Hund kennenzulernen.

Pflegestellen sollten sich regelmässig melden um ein kleines Update und neue Fotos zu senden. Nur wenn wir gemeinsam an "einem Strang" ziehen, ist eine gute Vermittlung zu gewährleisten.

... und das ist das, was uns am meisten am Herzen liegt!

 

Vermittlungen nur nach Rücksprache mit Ihrem zuständigen Ansprechpatner. Es wird grundsätzlich nur nach einer Vorkontrolle und mit einem Schutzvertag vermittelt!

 

Welche Kosten können entstehen?

Pflegestellen tragen die Futterkosten und die Parasitenprophylaxe über den gesamten Aufenthalt des Hundes. Tierarztrechnungen werden nach Absprache mit dem zuständigem Verein übernommen. Wir würden uns natürlich freuen, wenn eventuell kleinere Tierarztrechnungen von der Pflegestelle getragen werden können. Die Grundausstattung wie zum Beispiel: Leine, Halsband, Körbchen etc. werden nicht von den Vereinen gestellt.

Die Pflegehunde sind über die Vereine Haftpflicht versichert. Diese Versicherung trägt allerdings keine Schäden im Pflegehaushalt!

Hundesteuer muss die zuständige Pflegestelle selbst tragen!

 

Was gibt es zu bedenken?

Beschreibungen der spanischen Tierschützer weichen schon mal von der Realität ab. Alter und Größenangaben können dabei variieren. Man muss damit rechnen, dass der Hund noch nicht stubenrein ist. Das Verhalten eines Tieres kann sich im Pflegezuhause anders darstellen, als es sich im Tierheim/in der Perrera gezeigt hat. Dies liegt  meist darin begründet, dass das Leben in einer Familie völlig andere Bedingungen hergibt als das Leben in einer Auffangstation/einer Perrera/einem Tierheim.

Einige der Hunde haben schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Mit Geduld und Verständnis sollte man seinen Pflegehund an seine neue Lebenssituation gewöhnen.

Bitte vergessen Sie nicht, dass auch die Hunde Individuen sind, die je nach psychischer Sensibilität völlig unterschiedlich mit Lebensveränderungen umgehen.

Liebe, Zeit, Geduld, Konsequenz und eine gewisse Kenntnis sowie Einfühlungsvermögen sind unabdingbare Begleiter für Menschen die Hunde aufnehmen, ob in Pflege oder für immer.

Sollten Unklarheiten oder sogar Probleme auftauchen, sind wir jederzeit ansprechbar und bemüht mit Ihnen eine Lösung zu finden.