Vermittlungsinformation

 

Sie haben sich die Adoption (oder Pflege) eines Hundes gut überlegt und sind entschlossen ihm ein (Pflege-)Zuhause zu geben?

 

Dann lesen Sie bitte aufmerksam die nachfolgenden Informationen zum Vermittlungsablauf!

Da wir kein Verein sind, lediglich eine private Organisation, dürfen wir nicht selbst Hunde nach Deutschland vermitteln.

 

Wir arbeiten jedoch seit langem mit korrekt arbeitenden Vereinen zusammen - hauptsächlich mit den deutschen Vereinen "Hundeleben Saar e.V" und

"Tierschutz Refugio Casas Ibanez e.V."

Ihre Anfrage wird von uns immer in Zusammenarbeit mit einem seriösen Verein bearbeitet.

 

Die Adoption eines Hundes bringt auch ein gewisses Procedere im Vorfeld mit sich, für das wir Sie um Verständnis bitten – es dient lediglich dem Wohl unserer Tiere, die oftmals schon Schlimmes erlebt haben und für die wir ein sicheres Zuhause suchen.

 

Sie erhalten von uns per Mail einen Fragebogen, die Sie bitte ausgefüllt als Email-Anhang zurücksenden.

 

Wir nehmen dann mit Ihnen Kontakt auf – per Mail oder telefonisch

um mit Ihnen einen Termin für eine sogenannte Vorkontrolle abzusprechen.

 

Ist das Ergebnis positiv, steht einer Vermittlung nichts mehr im Wege und das erwählte Tier wird reisefertig gemacht und kommt mit der nächsten Reisemöglichkeit nach Deutschland.

 

Die Hunde reisen in der Regel in einem Überlandtransport – Sie müssten ihr neues Familienmitglied an einem Ihnen rechtzeitig bekannt gegebenen Ort abholen.

 

Wir versuchen immer, die Hunde ihrem neuen Heim möglichst reisen zu lassen, aber bitte haben Sie Verständnis, dass es bei einem Transport feste Anhaltepunkte gibt, so dass der ein oder andere Abholer schon mal ein etwas weiteres Stück Weg zu fahren hat.

 

 

Abholorte in Deutschland sind folgende  // Ankunftstag immer Samstag !!!

  • Hartheim am Rhein
  • Ettlingen
  • Raum Frankfurt
  • Saarbrücken
  • Raum Köln  (2 x im Monat)
  • Dortmund, Hannover und Berlin (1 x im Monat)

 

 

Hier ein paar wichtige Sachen, die sie grundsätzlich bedenken sollten, bevor sie einen Hund aus Spanien adoptieren:

 

  • Die Hunde sind, wenn sie hier ankommen, geimpft, gechipt, kastriert (je nach Alter), entwurmt    und auf Leishmaniose (je nach Alter, da Tests unter einem Jahr nicht aussagekräftig sind) und Ehrlichiose getestet.

Der Hund wird zwar vor der Ausreise entwurmt und mit einem Floh/Zeckenmittel behandelt, aber es hat sich bewährt, die Hunde diesbezüglich bei Ankunft noch einmal genau zu betrachten.

  • Der Hund wird am Anfang wahrscheinlich nicht stubenrein sein.

Der Hund ist wahrscheinlich das Gehen an der Leine nicht gewöhnt.

  • Womöglich kennt er Häuser nicht von innen und weigert sich hinein zu gehen.

Es kann sein (muss aber nicht), das der Hund sehr ängstlich und misstrauisch ist.

  • Auch ältere Hunde sind albern und holen ihre verlorene Welpenzeit nach, sie kauen manchmal Sachen wie Stofftiere, Möbel, usw. an

Viele Hunde haben in ihrem bisherigen Leben die Umwelt nicht kennen gelernt und müssen vorsichtig mit allem vertraut gemacht werden.

  • Einige Hunde entwickeln regelrechte Verlassensängste, wenn sie das erste Mal in ihrem Leben eine ihnen wohl gesonnene Bezugsperson haben. Deshalb ist es ratsam für die erste Zeit Urlaub einzuplanen, um den Hund stundenweise ans Alleinsein gewöhnen zu können.

 

Vermittlung nur nach positiver Vorkontrolle und mit Schutzvertrag!

 

 

 

 

Schutzgebühr, bzw. Auslagenerstattung  beträgt bei einer Adoption:

  • für einen Welpen / unkastrierten Hund : 300 Euro
  • für einen kastrierten Hund: 350 Euro
  • Sicherheitsgeschirr auf Wunsch: 30 Euro

 

 

 Diese Auslagen setzen sich wie folgt zusammen:

  • EU-Papiere
  • Impfung Tollwut
  • Impfung Vanguard 7
  • 2 x Wurmkur Milbemax
  • Chip
  • Blutanalyse
  • Reisekosten
  • ggf. Kastration